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5.11.06

Harald Schmidt steht auf Nicole Kidman

"Vor Jahren hatte ich mal Panikzustände", sagt Harald Schmidt in der neuen Ausgabe der Brigitte. "Das war ein Stress-Symptom. Ich war damals noch bei Sat.1."Das ist nicht das einzige Geständnis des Late-Night-Talkers, der sonst ungern aus seinem Privatleben plaudert. Die Brigitte lockte den als Zyniker kritisierten und als Hypochonder geltenden Star für das Gespräch in die Blutspendezentrale der Uniklinik Köln. Bei den Voruntersuchungen wurden ihm 1a-Werte attestiert, brav beantwortete er Fragen wie "Hatten oder haben Sie Geschlechtskrankheiten?" oder "Hatten Sie jemals eine Suchterkrankung?". Nein, aber: "In späteren Jahren werde ich bestimmt mal Psycho-Aufheller nehmen. Wozu sich quälen? Rein damit, und schon ist die Mehrwertsteuer nur noch fünf Prozent."

Arroganz bei Frauen findet Schmidt attraktiv, "wobei die Arroganz schon in irgendeiner Weise gerechtfertigt sein muss". Durch Schönheit etwa. "Wirklich schöne Frauen werden ja von niemandem mehr gehasst als von anderen Frauen. Wenn mal ein Supermodel zu mir in die Sendung kommt, dann werden die Frauen im Studio richtig giftig." Seine Antwort auf die Frage, bei welchem Typ Frau sich sein Blutdruck erhöhe: "Nicole Kidman. Nicole Kidman. Nicole Kidman." Was er nicht möge: "So Kuschelfrauen, so Mäuschen."

Böse Worte findet der Entertainer für "das talentfreie Pack im Showgeschäft", das "zu 95 Prozent gar nichts kann", und für Charity-Sendungen im Fernsehen - mit Spendenaufrufen und Prominenten am Telefon: "Am schlimmsten finde ich, wenn dann auch noch krebskranke Kinder mit Glatze zur Schau gestellt werden. Da kotze ich aus Respekt vor denen, die es ernst meinen."

Quelle: Brigitte