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17.10.06

"Popstars": Interview mit Juror Dieter Falk

Für Nina Hagen hat der ausgebildete Pianist "Gold in den Fingern". POPSTARS-Kandidatin Romina (20, Köln) hält Dieter Falk für "einen großartigen Musikproduzenten." Und die 20-jährige Kati aus München schätzt seine menschlichen Qualitäten: "Von unserem Dieter kommen keine schrägen Sprüche. Er gibt uns immer sehr gute Tipps." Bereits fünf "Echo"-Nominierungen und über 15 Millionen verkaufte Tonträger kann Dieter Falk vorweisen. Nach knapp einem halben Jahr in der POPSTARS-Jury zieht der Musikproduzent eine positive Zwischen-Bilanz: "Wir haben die richtigen Mädchen weiterkommen lassen."

Das Interview mit Dieter Falk:
Haben Sie bei allen zehn Kandidatinnen bereits im Casting ihr großes Starpotential erkannt?
"Nicht bei allen. Bei Senna und Mandy freue ich mich sehr über ihren enormen Vorwärts-Sprung. Das war in den kurzen Casting-Auftritten nicht ansatzweise zu sehen. So gesehen sind sie beide Naturtalente."
Wie bewerten Sie Sennas Entwicklung? Sie hat sich inzwischen sehr gut in die Gruppe einlebt ...
"Schon während der ersten Workshops zeichnete sich ab, dass Senna immenses Führungspotential hat, vor allem in menschlicher Hinsicht. Weiterhin punktet sie neben ihrer souligen Stimme vor allem mit ihrer Spontaneität, z.B. bei den Freestyle Rap-Einwürfen."
Wie zufrieden sind Sie mit den zehn verbliebenen Engel-Anwärterinnen?
"Wir haben die richtigen Mädchen weiterkommen lassen. Am meisten freut mich, dass sich bei allen Mädchen eine rasante Leistungssteigerung abgezeichnet hat. Deshalb kann ich mehr als nur zufrieden sein."
Wie hat sich die Harmonie innerhalb der Jury entwickelt?
"Obwohl wir uns von Anfang prima verstanden haben, entwickelt sich jetzt eine Selbstverständlichkeit im Umgang miteinander. Auch wenn es einige vielleicht gerne anders sehen würden: Meist sind wir fachlich total einer Meinung."
Haben Sie neue Seiten an Nina Hagen und Detlef D! Soost entdeckt?
"Bei Nina ihr entzückendes 'D-englisch' und bei D! seine Riesenkompetenz im Performance-Training, die weit über Choreographie hinausgeht."
Gibt es eine Entscheidung, die Sie bereuen?
"Bereuen ist vielleicht das falsche Wort, aber bei meiner Verabschiedung von Achan lief es mir schon kalt den Rücken herunter. Wenn außergewöhnlich gute Stimmen Opfer des Konzepts werden, dann ist das bedauerlich, aber leider nicht zu ändern. Wir haben aber noch Kontakt und ich höre mir zurzeit neue Lieder von ihr an."
Welche Tipps geben Sie der neuen Band, um langfristig erfolgreich zu sein?
"Nach 25 Jahren im Musikbiz mit vielen Band-Produktionen kann ich immer nur raten, über die kleinsten Differenzen sofort zu reden. Sei es über die Aufteilung von Soloparts, über finanzielle Dinge, oder über Freunde, die das Popstar-Biotop stören könnten. Fehlende Kommunikation war oft der Anfang vom Ende vieler Bands."

POPSTARS, am Donnerstag, 19. Oktober 2006, 20.15 Uhr auf ProSieben

Quelle: ProSieben